Mindfulness in Organisationen

NEU:

9-monatige Ausbildung für Führungskräfte, Coaches und BeraterInnen

Ruhe und Fokus im Stress?

Mitarbeitende in Coaching, Seminaren und Achtsamkeitstrainings äussern ihr tiefes Bedürfnis nach innerer Ruhe und klarem Fokus: der fortwährende Kampf gegen die drängenden kritischen Gedanken, die innere Getriebenheit, die unlösbar vielen Termine und Projekte und Emails, die Selbstverbesserungsideen, die mangelnde Wertschätzung der Vorgesetzten – all das soll sich nicht mehr so niederschlagen im Gedärm, im Schlaf und in der Stimmung. Etwas Ruhe finden; vielleicht sogar wieder etwas mehr Lebensfreude.

Mindfulness am Arbeitsplatz und in Führungsaufgaben ist bekannt geworden in der Schweiz – zahlreiche neurowissenschaftliche und verhaltensökonomische Studien weisen hin auf Steigerung von Effizienz, Konzentration, Stressreduktion, Kreativität, Leistung nach wenigen Wochen des täglichen Meditierens. Super – wer will das nicht. Erklärt wird das gerne so: Achtsamkeit verlängert die Zeit zwischen Reiz und Tun, sodass wir mit Interesse die Reaktanz in unserem Körper, unseren Emotionen, unseren Gedanken betrachten, ohne uns darin zu verwickeln; damit werden Entspannung, Weitsicht und klügere Entscheide ermöglicht. Wir haben eine Wahl, ob wir uns hilfreich oder automatisch in alten, oft defensiven Bahnen bewegen.

Gerne wird in diesem Kontext auf die neurowissenschaftliche Evidenz hingewiesen: Das nachhaltige Üben von Achtsamkeit verändert Gehirnreale in Struktur und Funktion, die Regulierung von Aufmerksamkeit und Emotion wird erweitert, der präfrontale Kortex als exekutive rationale Funktion wird gestärkt in seinen Aufgaben der Analyse, Vergleiche, Entscheidungen und das limbische System auf den Platz verwiesen. Wunderbar: Die Ratio (bzw. das ICH) ist im Fahrersitz. Kritik wurde geäussert, das Mindfulness die neueste Beruhigungspille für die Arbeitnehmenden ist: sich stressfrei und unkritisch einfügen im Betrieb.

Achtsamkeit ist eine Schlüsselfunktion in der innovativen Führung und Organisation.

Mindfulness meint die verkörperte Achtsamkeit, nicht die rationale. Sie ist eingebettet in einer kooperativen Grundhaltung sich selbst und anderen gegenüber im aktuellen Kontext. Gerade in schwierigen Gesprächen und Team Meetings kann eine geübte achtsame Haltung helfen, sich im neuronal entstandenen Bedrohungserleben nicht reflexartig zu verspannen und zu verschliessen (also das ICH-Erleben noch isolierter zu erfahren). Es wird das Kontra Intuitive trainiert: sich wertschätzend der Erfahrung bei sich und dem Umfeld zuzuwenden und damit dem tatsächlich wechselwirksamen dynamischen Geschehen und dem WIR eine Chance zu geben. Das gemeinsame neugierige Updaten ist ein erstaunliches Abenteuer – von Moment zu Moment. Neue Perspektiven und Verknüpfungen entstehen – und damit neue Lösungen.

Führung im Dienst von Kooperation und Integration – Mindfulness unterstützt dabei

Wenn wir heute Organisationen zunehmend als lebendige Systeme und die Mitarbeitenden als mit-führende Menschenpotentiale verstehen, wird Führung zu einem geteilten Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln. Führung als Funktion für Kooperation und Integration ist klar gefragt, um Knowhow agil verfügbar zu machen und weitsichtige, verantwortungsbewusste Entscheide zu treffen.

Aktuellen Forschungen weisen hin auf die Notwendigkeit einer Korrektur des in der Wirtschaft vorherrschenden Menschenbildes. Wir sind evolutionär für Kooperation gebaut. Vertrauen und Zutrauen ist die Grundwährung. Kommunikations-, Innovations- und Lösungsprozesse müssen diesem Grundverständnis des Menschseins mit seiner ganzen komplexen Palette von Ratio und Emotion im jeweiligen Kontext angepasst werden. Interessierte Wahrnehmung, Anerkennung und Wertschätzung der Menschen spielt dabei eine essentielle Rolle. Achtsamkeit sowohl als Fähigkeit als auch Haltung kultiviert dieses Verständnis des menschlichen Potentials und damit die integrative Regulierung in Systemen.

Neu:

Mindfulness in Organisationen: 9-monatige Ausbildung für Führungskräfte, Coaches und BeraterInnen

In der aktuellen politischen und sozialen Selbstortungs- und Führungsverwirrung zwischen kapitalistischen, nationalen, politischen, religiösen und auch organisationalen Standpunkten ist die individuelle und organisationale Rück-Be-Sinnung unerlässlich für verantwortliches Tun.

Entscheiden und Tun ist immer dynamisch rückgekoppelt mit anderen Menschen. Erwartungs- und Identitätsabgleich findet im Beziehungsnetzwerk statt. In dieser Ausbildung untersuchen die Teilnehmenden den menschlichen neurologischen und psychologischen Bauplan in seiner Bedingtheit neugierig im tatsächlichen Erleben. Unser evolutionär gewachsener und im Körper verankerter Blue Print wird strategisch nutzbar d.h. bewusst für Kommunikation, Beziehungsgestaltung und Kooperation in Führung, Projekten, Strategieprozessen und kreativen Innovationsphasen einsetzbar, ohne das übliche kurzsichtige Verheddern mit den eigenen Persönlichkeitsbegrenzungen. Die Ausbildung verbindet bewährte systemische Grundlagen mit Hinweisen aus der Forschung in Neurowissenschaften, Führungslehre, Psychologie und Achtsamkeit. Vom ersten Tag an integrieren die Teilnehmenden das Üben von achtsamen Techniken entlang eines evidenzbasierten Mindfulness Trainings entwickelt von der Universität Oxford. Sie erlernen das Erkunden ihrer Entscheide und Reaktionen. Diese achtsame Fähigkeit zur klaren Betrachtung aus wertschätzender verkörperter Distanz unterstützt die Anwendung systemischer Sicht- und Interventionsweisen im Alltag von Führung und Coaching.

Die Ausbildung Mindfulness in Organisationen startet am 27. September 2018 in Winterthur. Leitung: Barbara Pamment, MSt in Mindfulness-Based Cognitive Therapy, Organisationsberaterin, Präsidentin des Institute for Mindfulness.

Barbara Pamment ist Organisationsberaterin und Psychologin mit über 25 Jahren Erfahrung in systemischer und mindfulnesss-basierter Begleitung von Organisations-, Team- und Führungsentwicklungsprozessen und Führungskräfte-Coaching. Mit dem MSt in Mindfulness-Based Cognitive Therapy der Universität Oxford auf dem neuesten Stand von Forschung und Praxis führt sie Mindfulness Trainings in internationalen Konzernen, Spitälern und öffentlichen Verwaltungen durch. Sie ist Vorstandspräsidentin des Institute for Mindfulness, das die Implementierung von Mindfulness in Organisationen anbietet zur Unterstützung einer Balance zwischen Profit und Wellbeing. Die Praxis und Haltung von Achtsamkeit bildet seit 30 Jahren nährenden Boden und Raum ihres persönlichen und professionellen Entwickelns.

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